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| 24.08.2009, 11:32 | anzi (121) |
Tja Unreal...zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den Solopart damals aus irgendwelchen Gründen nie sehr weit gespielt habe. Dafür aber den Multiplayer Part bis zum Exzess, hat bei uns Quake 2 ganz schnell abgelöst. Die Multiplayer-Karten waren schöner, die Waffen abgefahrener und wir haben uns teilweise ganz übel beharkt und herzhaft gelacht. Neben Outlaws einer DER MP-Shooter der (End-)90iger. Zum Glück hatten wir zu dieser Zeit schon Hubs und nicht mehr die leidige BNC-Verkabelung (bei der irgendein Rechner IMMER nicht mitspielen konnte ), somit konten wir damals mit einer Menge Leute (manchmal mehr als 6) gleichzeitig daddeln.Damals hatte ich allerdings "nur" eine Voodoo 2 und nen AMD K3 450 osä, also keine Highend-Maschine. Hab's letztens dann mal auf meinem zeitgenössischen Retro-PC mit ordentlich Bumms (700er Pentium) unter der Haube UND nem Voodoo 2 SLI-Gespann noch einmal angefangen und ich muss sagen: Immer wieder Geil. Aber vor allem in der 1024er 3DFX-Grafik.... Hach, machmal vermisse ich die alten Zeiten, da verklärt sich vieles so schön ins Positive... ![]() ![]() OK, genug der Schwärmerei: nicht ihne Grund stand das gute Stück in den Hitlisten ganz oben: Die Grafik für die Zeit High-End (wie heutzutage Crysis), eine nett erzählte und atmosphärische Story (nur HL fand ich zu der Zeit besser - und NIX!!! geht bis jetzt über DEUS EX) und technisch ausgereift, UNREAL ist für mich ein Meilenstein der Spielegeschichte. ÜBRIGENS erinnert mich HALO immer wieder an Unreal. geht's auch anderen so? | |
| 19.08.2009, 13:09 | chaos-tom |
| Die Inszenierung der Skarrj ist ganz großes Kino: Im ersten Level gibt es noch keine Gegner. Aber man stößt immer wieder auf die Spuren der Vernichtung. An einer Stelle sieht man eben noch, wie ein Skaarj weit entfernt vor einem durch eine Tür flüchtet. Später erreicht man eine Stelle, wo sie kurz vor einem eine Tür schließt, Schreie, gruasige Geräusche, dann öffnet sich die Tür und man steht in einem Raum voller Leichen. Das erste richtrige Aufeinandertreffen ist eben so geil. Man muß durch einen langen Gang zu einem Schalter. Hat man diesen umgelegt und befindet sich auf dem Rückweg, geht plötzlich rings um einen langsam das Licht aus. Man steht im Dunklen und unheimliches Schnauben ertönt. Dann flammt irgendwie eine rötliche Notbeleuchtung auf und der Skaarj stürzt hakenschlagend auf einen zu... wow, wer da kein Herzrasen bekommt... Habe das Spiel erste vor ein paar Tagen wieder durchgespielt (das 2. Mal jetzt, das erste mal kurz nach dem Erscheinen), Spielzeit liegt bei etwa 30 Stunden und besteht aus 37 Leveln von denen einige der späteren recht komplex sind. Etwa schade ist, dass dem Spiel gegen Ende etwas die Ideen ausgehen und die Elemente sich wiederholen. Die Grafik finde ich auch heute noch wunderschön. Natürlich haben die heutigen Levels das ein oder andere Polygon mehr, aber bei Unreal hat man sich sehr viel Mühe mit stimmungsvollen Setting und Beleuchtung gegeben. Ich kann also nur empfehlen, es auch neute noch mal eines Blickes zu würdigen. | |
| 19.08.2009, 12:55 | Blockdrift |
Ich werde mich wohl ewig an den Moment erinnern wo man zum ersten Mal einem Skaarj begegnet und der anfing total flink allen Geschossen auszuweichen. Ich bin damals echt verzweifelt. Sowas hatte es bis dahin in keinem 3D Shooter gegeben. Fand Unreal deshalb damals richtig schwer und hab es nie durchgespielt! Bin mir ziemlich sicher, das es mir heute leichter fallen würde. Müßte es mir mal nochmal vornehmen.Außerdem hatte das Spiel einen unglaublichen Umfang. Wenn man das mal mit heutigen Shootern vergleicht ist das echt ein Witz, was levelmäßig heutzutage geboten wird. | |
| 19.08.2009, 01:25 | ekky (119) |
$andro meinte: Ich werde wohl nie den Moment vergessen in dem ich zum ersten mal aus dem abgestürzten Gefängnisraumschiff in die Außenwelt getreten bin und man den strahlenden Himmel bevölkert von fliegenden Kreaturen und die atemberaubende Landschaft mit Klippen und Wasserfällen sehen konnte. Dazu die super atmosphärische "Dusk Horizon" Musik von Alexander Brandon, eindeutig ein magischer Moment !Das ist genau die Stelle an die ich micht auch immer erinnere ![]() | |
| 30.07.2009, 14:21 | $andro |
| Ich werde wohl nie den Moment vergessen in dem ich zum ersten mal aus dem abgestürzten Gefängnisraumschiff in die Außenwelt getreten bin und man den strahlenden Himmel bevölkert von fliegenden Kreaturen und die atemberaubende Landschaft mit Klippen und Wasserfällen sehen konnte. Dazu die super atmosphärische "Dusk Horizon" Musik von Alexander Brandon, eindeutig ein magischer Moment ! | |
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