Von seinem Standort aus hat er einen hervorragenden Überblick über die Ebene, welche sich unter ihm ausbreitet. Alles ist friedlich, weder kann er einen Gegner ausmachen, noch zeigt das Radar irgendwelche Kontakte an. Mit einem Funkspruch ruft er den Rest seiner Einheit herbei. Innerhalb einer Minute stehten vier Battlemechs auf dem Hügel. Nach einer kurzen Besprechung ziehen die Mechs weiter in Richtung Ebene und in Richtung ihres Einsatzzieles. Als die Einheit mitten in der Ebene steht schlagen die Radargeräte plötzlich aus. Einige feindliche Mechs und eine Reihe von Panzer fahren ihre Reaktoren hoch und greifen an. Der Anführer der Einheit setzt eine Hilferuf an das Hauptquartier ab und hofft, dass die Luftunterstützung schnell genug zur Stelle ist. Dann beginnt in weiteres Gefecht auf Leben und Tod.
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Mechcommander ist ein weitere Titel der Battlemech-Serie. Dieses Mal spielt der Konflikt während der Gegenoffensive der Inneren Spähre gegen die Clans. Als Teil einer Einsatzgruppe kämpft man um die Rückeroberung eines Planeten. Im Gegensatz zu früheren Battlemech-Spielen bedient man selbst keine Mech, sondern man übernimmt das Kommando über eine Mecheinheit und erteilt dieser die Befehle. Auch trifft man anfangs auf relativ wenig gegnerische Mechs und tritt mehr gegen Panzer und Geschütztürme an. Was braucht ein erfolgreicher Kommandant? Zuerst mal eine gute Einheit. Dafür kann man selbst sorgen. Nach jeder Mission erhält man Ressourcenpunkte, mit denen man neue Mechs, Fahrzeuge, Piloten und Einzelteile kaufen kann. Auch während einer Mission kann man für Nachschub sorgen. Zum einen durch das Erobern von Nachschubbasen, welche Einzelteile gelagert haben, zum andern durch das Abschießen von gegnerischen Mechs. Sind nämlich die Mechs nicht zerstört, so lassen sich diese reparieren und wieder im Gefecht einsetzen. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn man einige schwere Clanmechs auf seiner Seite stehen hat. Das nächste was ein guter Kommandant braucht ist eine einfach Steuerung. Hier hält sich Mechcommander an den Standard. Sämtliche Aktionen, sei es Bewegung, Distanzangriff oder Luftunterstützung herbeirufen lassen sich bequem und schnell per Maus erledigen. Zusätzlich gibt es Hotkeys für einige Aktionen. Die Grafik ist ziemlich gut gelungen. Die verschiedenen Geschossarten ziehen über den Bildschirm, Mechs verlieren Panzerung und Gliedmaßen bei Einschlägen. Netterweise hinterlassen Mechs und Fahrzeuge auch Spuren im Gelände. Kleinere Hinternisse wie z.B. einzelne Bäume werden einfach übergangen. Etwas unschön sind die Explosionen geworden, hier hätte ich mir mehr Feuer gewünscht. Am Sound hingegen gibt es nicht auszusetzen. Schon am Geräusch einer Waffen kann man feststellen, von welcher Art die Waffe ist. Die einzelnen Mechs stampfen hörbar durch die Gegend, falls etwas übergangen wird hört am noch ein Knacken. Die Piloten reden auch sehr viel mit ihrem Anführer. Teilweise werden nur die Befehle bestätigt, aber auch Statusmeldungen wie z.B. neuer Gegner gesichtet werden akustisch gegeben. Alles zusammen erzeugt eine wunderbare Atmosphäre.
Mechcommander ist ein Spiel, welches sehr viel Wert auf Taktik legt. Innerhalb einer Mission gibt es keine Verstärkung und auch neue Munition darf nur an wenige Stellen geladen werden. Grade in späteren Mission wird schwierig, die Massen von Gegner in Schach zu halten. Denn nicht immer kann man sich in den Rücken der Gegner schleichen und diese von hinten knacken. Wer allerdings gute Taktikspiele mag liegt bei Mechcommander genau richtig und dafür muss man noch nicht einmal ein Battlemechfan sein. weniger