Jahrhunderte lang unterdrücken die Magier von Barcuun die Barbaren des Ödlandes und nutzen sie als ihre Sklaven. Eines Tages entdeckt der junge Tarnum die wahre Vergangenheit seines Volkes und lehnt sich gegen die Tyrannei auf. Doch um seinem Volk die Freiheit wieder zu bringen muss das Joch der Magier in einem langen, blutigen Krieg abgeschüttelt werden. In einem Krieg von Macht gegen Magie.
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Diese Worte sollte man ernst nehmen. Die Barbaren nutzen die rohe Kraft von verschiedenen Monsterarten und sind im Nahkampf fast unschlagbar. Die Magier hingegen setzen auf mystische Kreaturen und nutzen verschiedene Zauber als Unterstützung. Zwischenzeitlich führt man auch eine Armee von Bestien aus den ewigen Sümpfen an. Woher die Soldaten kommen ist Tarnum egal, solange diese kämpfen und für sein Volk sterben. Einen entscheidenden Vorteil bringt keine der Seiten mit sich, nur wer geschickt taktiert wird siegen. Grafisch machen die Ödlande ihrem Namen alle Ehre: Das Land ist in dunklen Farbtönen gehalten, helle Flecken gibt es nicht. Nur auf den Raubzügen in das Land der Zauberer sieht man mal grüne Pflanzen. Der Kampfbildschirm zeigt die Ödlande in einer Seitenansicht. Auf diese Weise kann man zwar seine Armee besser kontrollieren, aber die Landschaft lädt nicht zum verweilen ein. Kein Wunder das Tarnum sein Volk befreien und in die Welt hinausziehen möchte. Die Geschichte von Tarnum ist der eigentliche Grund die Heroes-Chronicles-Serie zu spielen. In diesem Kapitel erlebt man mit, wie Tarnum von Retter seines Volkes zu einem kriegslüsternden Barbaren wird und später dem Wahnsinn erliegt. Leider wird die Entwicklung von Tarnum nur in Textnachrichten erzählt. Nur zwischen den Missionen gibt es kurze Videosequenzen zu sehen. Sound und Musik sind direkt aus Heroes of Might and Magic III: The Restoration of Erathia entnommen worden.
Die erste Episode der Heroes-Chronicles ist sehr interessant. Grafisch wird das Heimatland von Tarnum sehr gut dargestellt und die Figuren in der Geschichte verhalten sich glaubhaft. Bedauerlich in dem Zusammenhang ist, dass die Geschichte so schlecht präsentiert wird. Ich bin gespannt, was der nächste Teil der Serie, Conquest of the Underworld, bringt.
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